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Monday, December 17th 2012, 10:23am

Solid-State-Drive (SSD) für ET9200

Hallo,

ich habe mir einen ET9200 zugelegt :P , nun bin ich auf der Suche welche Platte die einbaue ?( .
Habe schon einige Einträge gelesen, diese sind aber alle zu HD-Platten.
Da mein letzter Reciver ziemlich störende Laufgeräusche wärend einer Aufnahme von sich gegeben hat (wenn parallel der Fernseher lief kein Problem aber wenn man gerade gemütlich beieinader sitzt und plaudert...), bin ich am überlegen ob man nich eine SSD-Platte verwenden kann?
Wäre super wenn mir da jemand einen Tip geben könnte ob das funktioniert.

Schon mal danke

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Monday, December 17th 2012, 11:39am

Nun ja, funktionieren würde das in jedem Fall. Einige Sachen solltest Du aber bedenken:
  • Die Kapazität der SSD's sind doch recht gering im Vergleich zu HDD's. Zu vernünftigen Preisen wirst Du nicht mehr als 500 GB zur Verfügung haben.
  • Ich bin mir nicht sicher, ob das OpenPLi eine Unterstützung für TRIM integriert hat - das Trimmen ist aber für einen dauerhaft hohen Durchsatz nötig.
  • Die SSD eignet sich wenn, dann nur als Datenträger für das normale Aufnehmen/Wiedergeben - für ein eventuelles Timeshift eher nicht, da die nutzbaren Schreibzyklen dann in absehbarer Zeit erschöpft sein dürften.

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Monday, December 17th 2012, 4:36pm

Trim ist in einem receiver doch völlig zu vernachlässigen. Auch "nicht geeignet für Timeshift" ist bei den heutigen SSDs quatsch. Bei den paar Schreibzyklen... einfach kein Vergleich zu einem PC.

Nimm eine leise 2,5" Festplatte und gut ist... du kannst die Vorteile der SSD in einem Receiver nicht nutzen.

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Monday, December 17th 2012, 11:15pm

Trim ist in einem receiver doch völlig zu vernachlässigen. Auch "nicht geeignet für Timeshift" ist bei den heutigen SSDs quatsch. Bei den paar Schreibzyklen... einfach kein Vergleich zu einem PC.
Ach was - warum ist das "zu vernachlässigen"? Fast alle aktuellen MLC-Controller brechen mächtig ein ohne TRIM (Garbadge Collection hilft nur eingeschränkt), und teilweise fallen die effektiven Transferraten auf deutlich unter SATAII-Niveau.
Und auch Deine zweite Aussage ist quatsch: wenn es im Kopf zu schwer fällt, darfst Du gerne einmal den Taschenrechner bemühen, was so bei ständig laufendem Timeshift über die Zeit zusammenkommt. Wobei ich einmal stark daran zweifle, ob Dir bewußt ist, daß bei einem PC - im Gegensatz zu der Box - wesentlich mehr von der SSD gelesen wird als geschrieben!

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Wednesday, December 19th 2012, 9:12am

Hi Digital!

Sorry für die späte Antwort.

Glaub's mir, die Garbage Collection aktueller (Marken!! - Crucial, Samsung, ..) SSDs arbeitet zuverlässig genug um im Receiver keinerlei Leistungseinbußen zu haben, auch über etliche Jahre mit permanent Timeshift nicht.

Und selbst wenn die Transferraten deutlich auf unter SATA II Niveau einbrechen sollte (!), ein HD Stream hat ~ 25mbit max. Was ist denn überhaupt in so nem Receiver für ne Schnittstelle verbaut? Ich tippe doch mal ganz stark auf SATA I. (150MB/s max. - Was der Receiverchipsatz allerdings auch niemals hergeben wird) Da kannst du schreiben bis du schwarz wirst ;)

Deine Punkte sind ja allesamt richtig, aber aus meiner Sicht, 1. "veraltet" (traf vorallem auf die ersten Consumer SSDs zu) und 2. wie schon gesagt, nicht auf SSDs in Receiver nicht zutreffend. (was aus meiner Sicht nicht sinnvoll ist, wenn's lautlos sein soll, ok, soll man halt machen ;) )

Sei's wie's sei, du scheinst ein wenig angepisst zu sein, wollte dich nicht verärgern und mit dir streiten ;)

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Wednesday, December 19th 2012, 11:05am

Nö, warum sollte ich "angepisst" sein...?
Was ich nicht gut finde, sind solch pauschalen und nicht belegten Aussagen. Hast Du eine SSD über Jahre in einem Linux-Receiver ohne Leistungseinbuße laufen?
Ich möchte nur kurz Deine Aufmerksamkeit auf Aussagen wie diese oder diese lenken - dann sollte Dir klar sein, dass Peformance hier sehr wohl ein Problem darstellt. Und nochmal, gerade Garbage Collection funktioniert nur, wenn der SSD Ruhephasen gegönnt sind - wie das gehen soll, wenn Timeshift aktiviert ist, erklär mir mal. In den Tests kannst Du sehen, wie stark die Schreibraten einbrechen, bei einer wahrlich schnellen Samsung auf ca. 20 MB/s (bei weniger guten SSDs kann das auch noch darunter liegen).
Daher eingangs von mir der Hinweis, die SSD höchstens als normales Aufnahme/Wiedergabe-Medium einzusetzen - aber eben nicht für Timeshift.

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Wednesday, December 19th 2012, 2:09pm

klang so.

20MB/sec sind immer noch ~6 parallele HD Stream Recordings. Und genau darum geht's doch, selbst wenn die Leistung auf 20MB / sec einbrechen sollte, bei welcher Applikation kommst du denn auf diesen "Speed"? (20MB) Netzwerkinterface gibt auch nur < 10MB/sec. (Mit meiner ET6000 schaffe ich afaikt so 7-8MB in nem gbit Netzwerk) Du würdest es schlicht garnicht merken, ob die SSD nun eingebrochen ist, oder nicht.

Nächste Frage: Bekommt man mit permanent Timeshift (25mbit / sec) die SSD dermaßen "zugemüllt", wie bei anandtech dargestellt? Garbage Collection würde die Arbeit erfüllen, wenn man zB einen Abend lang (im Monat) kein permanent Timeshift nutzt, aber ich bleib dabei. Du bekommst in dem Reveiver garnicht mit, wie langsam die SSD ist, selbst eingebrochen auf 10MB / Sec limitiert da alles andere...

8

Wednesday, December 19th 2012, 5:10pm

Nun ja, zum einen sind das Angaben beim Schreiben großer Dateien, was aber beim Wegschreiben im Receiver nicht der Fall ist, was ja in kleineren Fragmenten erfolgt. Zum anderen ist das immer ein Bestcase im Mittel - nicht wenige SSDs quittieren dann Schreibzugriffe auch gerne einmal mit kleinen Gedenkpausen - bei einer Aufnahmen wohl nicht das, was man brauchen kann (Stichwort Ruckler).
Darüber hinaus als Beispiel einmal eine durchschnittliche Intel SSD 330, die für Schreibvolumina von ca. 20 GB/Tag über ein Zeitraum von 3 Jahren spezifiziert ist. Allein der Timeshift an einem 3-4 stündigen Fernsehtag umfasst schon ca. 30 GB. Wenn dann noch Aufnahmen hinzukommen, können wir vielleicht mal mit mindestens ca. 40-50 GB rechnen - dann erreicht man das spezifizierte Schreibvolumen nach ca. 16 Monaten. Nun ja, wer sich dann immer 'ne neue SSD dafür kaufen will, der hat auf jeden Fall ein paar dBA mehr Ruhe als ihm eine leise Festplatte auch bieten würde...

9

Wednesday, December 19th 2012, 7:51pm

also im Conclusio, dass eine leise 2,5" HDD weit sinnvoller ist, sind wir d'accord ;)

10

Wednesday, December 19th 2012, 8:04pm

d'accord :)

irhako

Unregistered

11

Tuesday, January 1st 2013, 4:13pm

Ich nutze seit Jahren eine billige SSD am 9000 und vorher an einem anderen Gerät (Reelbox). Timeshift, EPG und die Sender-Pictogramme liegen/laufen auf der. Einfach angeschlossen und die Wege eingestellt, fertig. Die interne Festplatte ist, ausser bei Aufzeichnungen, immer off. Probs hatte ich noch nie, Timeshift läuft deutlich störungsfreier. Von Rucklern und Müll habe ich noch nie was bemerkt. Alle Jahr formatiere ich die SSD vorsichthalber am Rechner neu. Das wars. Einziger Nachteil ist, dass Sofortaufnahmen etwas verzögert starten weil die Platte erst hochlaufen muß. Starte ich die Aufnahme aus dem Timeshiftbuffer, ist das auch kein Problem. Die Geräuche der verbauten 3 GB Festplatte sind mir übrigens egal, die ist fast unhörbar leise.

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